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Glossar & Abkürzungen

Glossar und Abkürzungen

Abklatschprobe

Aufdrücken eines festen Nährbodens auf einer Fläche zur Erfassung der qualitativen und quantitativen Keimbesiedelung.

Abriebprobe

Eine normierte Fläche von 10x10 cm innerhalb eines entsprechenden Rahmens wird mit einem feuchten Tupfer abgerieben. Der Tupfer ist mit einer Speziallösung getränkt. Im Labor lassen sich dann mit bewährten mikrobiologischen Methoden die koloniebildenden Einheiten (KBE) bestimmen, in der Regel die aeroben, mesophilen Keime.

Adsorption

Physikalische Bindung von Gasen, Dämpfen oder gelösten Stoffen an die Oberfläche eines festen Körpers.

Aerobe, mesophile Keime (AMK)

Aerobe, mesophile Keime werden im Wasser künstlicher Schwimm– und Badebecken oder auf Flächen kontrolliert. Sie sind ein Mass des Vorhandenseins vermehrungsfördernden Bedingungen.

ATP

ATP (Adenosintriphosphat) ist eine sehr energiereiche Verbindung, eine Art universelle „Energiewährung“ in der Zelle. Es findet sich in allen Zellen, tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Dies gilt auch für Bakterien–, Hefen– und Schimmelpilzzellen. Ausgenommen sind hiervon Viren.

Basischlorung

Mindestkonzentration an freiem Chlor im Reinwasser (Kompensation des in der Aufbereitung eliminierten freien Chlors).

BBL Contact Slide

Nährboden für die Keimzahlbestimmung von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen auf Oberflächen.

Beckenwasser

Wasser in Schwimm– und Badebecken

Betriebsmittel

Güter, die nicht zum Gebäude gehören, aber Voraussetzung für deren Nutzung sind und im Gegensatz zu den Verbrauchsmitteln erhalten bleiben und instandgehalten oder –gesetzt werden müssen. Hierzu gehören die Ausstattungen für den Nutzer wie Sportgeräte, Schwimmhilfen, Wäsche/Textilien, Schmutzschleusen und Arbeitsmittel wie Hochdruckreiniger, Reinigungsgeräte und Werkzeuge.

Betriebschlorung

Vom Badebetrieb abhängige Chlorung

Biolumineszenz

Methode zur Überprüfung der Sauberkeit von Flächen. Dabei wird durch definierte Abläufe mit speziellen Chemikalien über eine lichtproduzierende Reaktion der Gehalt an Adenosintriphosphat (ATP) gemessen. ATP kommt in allen lebenden Mikroorganismen vor. Das Verfahren lässt sich vor Ort durchführen und liefert sofort Resultate.

CAFM

Computer Aided Facility Management: Computer unterstütztes FM. Die Funktionalitäten solcher Systeme sind unterschiedlich. Gemeinsam sind eine CAD–Oberfläche, in der Gebäudepläne bearbeitet und mit Informationen angereichert werden können und eine Datenbank, welche das Auftragsmanagement, Ticketing und das Qualitätsmanagement unterstützen. Neuerding sind diese Lösungen webbasiert und haben auch eine APP.

Desinfektion

Gezielte Reduktion der Anzahl bestimmter unerwünschter Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Mykobakterien, Viren) durch physikalische oder chemische, nicht rückgängig machbare Inaktivierung, so dass sie unter den gegebenen Umständen keine Infektion mehr verursachen können und unerwünschte Biofilmbildungen eingedämmt werden.

Desinfektionsmittel

Chemische Substanzen oder Substanzgemische, die Mikroorganismen auf Oberflächen, in Flüssigkeiten oder Gasen abtöten, bzw. inaktivieren.

eBKP

Elektronischer Baukostenplan, in welchem u.a. alle technischen Anlagen in einer Baumstruktur gelistet sind und zur Anlageninventarisierung, wie zur Instandhaltungsplanung verwendet werden kann.

Erstfiltrat

Filtrat unmittelbar nach der Filterspülung bis zur Wiedereinstellung der eigentlichen Filterfunktion.

Escherichia coli

(E. coli)

Bakterien, welche als Fäkalindikatoren dienen. Sie sind ein Hinweis auf eine Belastung des Wassers durch Darmkeime.

Filtrat

Filtriertes Wasser vor Zumischung des Desinfektionsmittels.

fKH

Karbonathärte in französischen Härtegraden.

Flächendesinfektion   

Desinfektion von unbelebten Flächen wie Fussböden, Inventar, Geräten etc. (Sprühdesinfektion, Wischdesinfektion, Scheuerdesinfektion)

FNU/NTU

FNU – “Formazine Nephelometric Units“:

In der Wasseraufbereitung verwendete Einheit für die Messung bei 90° gemäss den Vorschriften der Norm ISO 7027 – Nephelometrische Trübungseinheit.

Freibord

Abstand zwischen der Oberkante der Einlauf/Ablauf–Einrichtung und der Oberkante der Filterschicht.

Frischwasser

Zur Erstfüllung und Nachspeisung benützten Wassers.

Gebundenes Chlor

Unerwünschtes Desinfektionsnebenprobukt (DNP). Das freie Chlor oxidiert (verbrennt) organische Substanzen. Eine Vorstufe der vollständigen Oxidation ist die Bindung von Chlor an Amin (ist in Eiweissstoffen enthalten). Das so entstehende Chloramin wird als gebundenes Chlor bezeichnet. Chloramin wirkt reizend und verursacht den sog. Hallenbadgeruch. Berechnung: Gesamtchlor minus freies Chlor.

Gemeinschaftsbäder

Öffentlich zugängliche Anlage oder öffentlich zugängliches Bad: Anlage oder Bad, die oder das für die Allgemeinheit oder einem berechtigten Personenkreis geöffnet und nicht zur Nutzung in einem familiären Rahmen bestimmt ist.

(Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen (TBDV)

Hygiene

Lehre von der Erhaltung und Pflege der Gesundheit. Im Unterhalt betrifft sie die Massnahmen, welche eine Übertragung von Infektionskrankheiten vermeiden helfen.

KBE

Kolonien bildende Einheiten. Ein Parameter der bakteriologischen Untersuchung zur quantitativen Erfassung von lebens– und vermehrungsfähigen Mikroorganismen. Er gibt an, wie viele Kolonien bei einer 6– bis 8–fachen Vergrösserung auf einem definierten Nährboden nach einer bestimmten Bebrütungsdauer und bestimmten Bebrütungszeit sichtbar sind. Die Koloniezahl kann dementsprechend eine zusätzliche Information über den Verschmutzungsgrad eines Wassers, Flächen oder Gegenstände beinhalten.

KMnO4

Kaliumpermanganat: Kaliumpermanganat ist ein starkes Oxidationsmittel, d.h. es neigt dazu, seinen Sauerstoff, den es gleich im Viererpaket hat, an organische Verbindungen abzugeben. Es ist eine Methode, um sauberes, oder geringfügig verschmutztes Wasser, wie es Beckenwasser darstellt, zu untersuchen. Schmutz „frisst“ sozusagen Kaliumpermanganat auf. 2 mg Schmutz „fressen“ 2 mg Kaliumpermanganat. Gibt man in einen Liter Beckenwasser 10 mg Kaliumpermanganat und es verbleiben nach der Probe    5 mg KMnO4, dann weisen wir 5 mg Schmutz pro Liter Beckenwasser nach. Dies entspricht dem Qualitätsziel.

Kontaminationsgrad

Verschmutzungs– und/oder Belastungsgrad.

Legionellen

Bakterien, welche in Feuchtbiotopen vorkommen. Infektionen (Lungenentzündung) entstehen durch Inhalation erregerhaltiger Tröpfchen (Aerosol). Mögliche Infektionsquellen sind: Warmwassersysteme (Duschen), Luftbefeuchter, Sprudelbäder.

Maschinenrichtlinie

Gesetzliche Vorgabe EN 2006/42/EG für die Vermeidung von Unfällen. Gewerblich eingesetzte Maschinen müssen der Norm entsprechen. Haushaltsmaschinen erfüllen die Vorgaben nicht.

n.n.

Nicht nachweisbar.

OdA igba

OdA Bade– und Eissportanlagen:

Interessengemeinschaft für die Berufsausbildung von Fachleuten in Bade– und Eissportanlagen.

Oxidation

Chemische Reaktion, bei der von dem zu oxidierenden Stoff (Elektronendonator) Elektronen an das Oxidationsmittel (Elektronenakzeptor) abgegeben werden. Dieses wird wiederum durch die Elektronenaufnahme reduziert (Reduktion). Die Oxidation dient vor allem zur Desinfektion und zum Abbau der organischen Stoffe.

Oxidierbarkeit

KMnO4– Verbrauch

PC–Agar

Nährboden für Abklatschtest pH–Wert: Masszahl für die in wässrigen Lösungen enthaltene Wasserstoffionenkonzentration und damit Mass für die saure, neutrale oder basische Reaktion einer Lösung. Säuren haben einen pH–Wert kleiner als (<) 7 und Basen einen grösser als (>) 7. Wasser in seiner ursprünglichen Form hat einen pH–Wert von 7 (neutral).

Personenbezogene Wasserfläche a

Einer Person rechnerisch zugeordnete Wasserfläche (m2)

Personenfrequenz n

Anzahl der Wechsel der Personen pro Stunde (h–1).

pH-Wert

Der pH-Wert ist ein Mass für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Dieses gibt die Wasserstoffionen-Aktivität an und leitet sich aus dem Neulateinischen von potentia Hydrogenii ab.
pH-Wert = 0 - 4.0, saurer Bereich = rote Etikette
pH-Wert = 5.0 - 8.0, neutraler Bereich = grüne Etikette
pH-Wert = 9.0 - 14, alkalischer Bereich = blaue Etikette
pH-Wert - Toleranzen +/- 0.2 - 1.0 Pulver/Granulat i.R. 10%ige Lösung

PSA
Der Sammelbegriff PSA umfasst alle Produkte, die der Mensch bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit vor Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten schützen, wie Stiefel, Handschuhe, Schürze, Gesichts- und Augenschutz. Sie kommen dann zum sinnvollen Einsatz, wenn die Gefährdung nicht oder nur unzureichend durch technische und/oder organisatorische Massnahmen eliminiert werden kann.
Pseudomonas aeruginosa

Generell ist Pseudomonas aeruginosa dort anzutreffen, wo genug Feuchtigkeit vorhanden ist, z.B. in Waschbecken, Duschen, Bodenabläufen, Saunatauchbecken etc.

Bei mangelhafter Sauberkeit kann das Bakterium Infektionen hervorrufen.

Reinigungstextilien

Mopp und Tücher zur Reinigung.

Reinwasser

Aufbereitetes Wasser nach Zumischung des Desinfektionsmittels.

Richtwert

Anzustrebender Wert.

RLU

Relative light unit (relative Lichteinheit).

Rodac–Platten

Replicate organism detection and counting, Nährboden für Abklatschtest in spezielle Platten gegossene Fertignährböden. Die Nährbodenträger oder die Platten sind so mit Nähragar beschichtet bzw. gefüllt, dass sich die Agarschicht über den Rand vorwölbt (konvexe Oberfläche).

Rohwasser

Der Aufbereitung zugeführtes Wasser.

Sauberwasser

Hinsichtlich der Art, der Menge und der Eigenschaften der enthaltenen Stoffe nicht verschmutztes Abwasser gemäss der Gewässerschutzgesetzgebung.

Schlammwasser

Bei der Spülung von Filtern anfallendes Wasser.

Schmutz

Materie am falschen Ort.

Schwallwasser

Der überlaufende Volumenstrom und das Verdrängungswasser durch Badegäste.

Schwimm– oder Badebecken

Kontinuierlich durchströmtes Wasserbecken, in dem sich ein oder mehrere Menschen gleichzeitig oder in zeitlicher Folge bestimmungsgemäss aufhalten.

Schwimm– oder Badebeckenanlage

Gesamtheit der Becken, deren Einrichtungen und die baulichen sowie technischen Anlagen zur Aufbereitung des Schwimm– oder Badebeckenwassers.

SIA

Schweizerischer Ingenieur– und Architekten–Verein: www.sia.ch

Sorption

Oberbegriff von Adsorption und Absorption (Aufnahme von Fremdmolekülen durch Flüssigkeiten und Festkörper).

spp.

alle Arten.

Spülwasser

Zur Spülung von Filtern verwendetes Wasser.

Störfall

Ein ausserordentliches Ereignis in einem Betrieb, bei dem erhebliche Einwirkungen ausserhalb des Betriebsareals auftreten.

SVG

Schweizerische Vereinigung für Gesundheitsschutz– und Umwelttechnik

Toleranzwert

Wert, bei dessen Unter– bzw. Überschreitung (bei Bereichsangaben: ausserhalb des Bereichs) eine verminderte Wasserqualität vorliegt. Massnahmen sind zu ergreifen.

TPC

Nährboden für Abklatschtest. Auf diesem Nährboden wachsen die am häufigsten vorkommenden Bakterien, Hefen und Pilze. Er dient also zur Bestimmung der Gesamtkeimzahl. Anwendungsgebiete z.B.: allgemeine Oberflächen, Geräte, Personen, Flüssigkeiten.

Überlaufwasser

Wasser, das ständig über die Beckenkante abläuft.

Verbrauchsmittel

Güter die nicht zum Gebäude gehören, aber Voraussetzung für dessen Betreiben sind und laufend ergänzt werden müssen. Hierzu gehören alle Medien wie Wasser, Heizöl und Erdgas, Reinigungs– und Desinfektionsmittel, Schmierstoffe, Sole, Öle und Aerosole.

Wasserhärte

Der Gehalt eines Wassers an Calcium–Ionen (Ca2+) und Magnesium–Ionen (Mg2+).

Die Wasserhärte wird in Millimol pro Liter (Anzahl Calcium– und Magnesiumteilchen pro Liter Wasser) oder in französischen Härtegraden °fH angegeben und wird in sechs Härtestufen eingeteilt. Alternativ wird die Wasserhärte in deutschen Härtegraden °dH angegeben und in drei Härtestufen eingeteilt. Umrechnung: 10 °fH= 5.6 °dH.

Gesamthärte °fH

Gesamthärte mmol/l

Bezeichnung

0 bis 7

0 bis 0.7

sehr weich

>7 bis 15

>0.7 bis 1.5

weich

>15 bis 25

>1.5 bis 2.5

mittelhart

>25 bis 32

>2.5 bis 3.2

ziemlich hart

>32 bis 42

>3.2 bis 4.2

hart

> 42

>4.2

sehr hart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamthärte °dH

Gesamthärte mmol/l

Bezeichnung

0 bis 8.4

0 bis 1.5

sehr weich

>8.4 bis 14

>1.5 bis 2.5

weich

>14

>2.5

mittelhart

 

 

 

 

 

Wasser, hartes

Hartes Wasser führt zur Verkalkungen von Geräten und erhöht den Verbrauch von Reinigungsmitteln. Vorkommen: im Jura mittelhart und im Mittelland hart bis sehr hart

Wasser, weiches

Weiches Wasser ist nachteilig bzgl. starker Schaumbildung und der schlechten Entfernbarkeit von Seifen. Vorkommen: in den Voralpen, in den Alpen und auf der  Alpensüdseite, üblicherweise sehr weich oder weich

Wasserverunreinigung

ln das Beckenwasser gelangte anorganische und organische Stoffe und Mikroorganismen

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